Birdrace-Künstler

Harro Maass

Harro Maass, 1939 auf Wangerooge geboren, bezeichnet sich selbst als „Grenzgänger zwischen Graphik, Illustration und Malerei“. Als Schüler war er oft mit den Vogelwärtern in den Schutzgebieten unterwegs; hier wurden seine ersten tieferen Eindrücke biologischer Zusammenhänge geprägt. Nach einem Graphikdesign-Studium an der FH Niederrhein in Krefeld arbeitete er zunächst als Layouter und Art Director in Düsseldorfer Werbeagenturen, bevor er sich 1974 als Naturillustrator selbständig machte. Sein „Wattwürfel“ (1984) machte ihn weithin bekannt und führte zu Auftragsarbeiten u.a. für das Bundesumweltministerium, Global Nature Fund, GEO, Hörzu, Merian, National Geographic Deutschland und Der Spiegel. Daneben widmete er sich mehr und mehr der freien Malerei. Mit dem Werk „Quetzal“ (1994), das bei der international renommierten Ausstellung „Birds in Art“ gezeigt wurde, wurde er auch als Vogelmaler bekannt.

Neben vielen Ausstellungen im Inland waren seine Werke in den Folgejahren u.a. mehrfach bei „Birds in Art“ im Leigh Yawkey Woodson Art Museum in den USA zu sehen. 2005, 2011, 2013 und 2015 erhielt er den Publikumspreis und 2011 zudem den Jurypreis bei der Ausstellung „Silberner Uhu“ (Museum Heineanum, Halberstadt), 2011 den Environmental Statement Award und 2017 den Environmental Award der Artists for Conservation (Vancouver, Kanada).

Viele seiner Bilder aus jüngeren Jahren spielen mit dem Surrealistischen. Den Rahmen zerhackende Buntspechte, auf der Staffelei landende Austernfischer oder auf die Leinwand watschelnde Reiherenten haben vielen Betrachtern schon ein Schmunzeln entlockt. Hier reiht sich auch der Papageitaucher aus dem Jahr 2017 ein, der sich fragt „Was blubbert denn da?“.

Seit 1978 lebt und arbeitet Harro Maass als „Maler & Illustrator in Sachen Natur“ in Ratingen bei Düsseldorf.


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